Wallfahrt nach Köln

Wallfahrt nach Köln mit Tagesausflug

 

Die beiden Kolpingfamilien von Remscheid und Lennep machten sich gestern, am Sonntag, gemeinsam auf zur Wallfahrt nach Köln, eine Gruppe von über 50 Personen. Schon länger arbeiten die beiden Familien eng zusammen und planen manches gemeinsam, immer auch offen für Gäste. So war es auch hier. Ziel war die Minoritenkirche nahe beim Dom, wo der inzwischen selig gesprochene Kolping einst tätig war und auch begraben liegt. Die Wallfahrt wurde begleitet von Präses Hans Jürgen Roth, der unterwegs Pilgertexte und Gebete, sowie Geschichten aus Kolpings Leben zur Sprache brachte. Eingefügte gemeinsam gesungene Lieder sorgten für Abwechslung. In der Minoritenkirche trafen sich in der vollen Kirche die Kolpingsfamilien des Oberbergischen zu einem gemeinsamen Gottesdienst, auch zum Gedächtnis ihres Kolpingvaters.

Danach ging es weiter nach Bornheim bei Bonn zum Mittagessen im dortigen gemütlichen Waldhotel. Hier geriet die Gruppe in ein Schützenfest und erlebte einen kilometerlanger farbigen Schützenzug.

Durch Poppelsdorf ging es dann weiter zum Museum der deutschen Geschichte in Bonn. Hier stand es im Ermessen der Einzelnen, ob sie an einer gemeinsamen Führung teilnahmen oder selbst auf Entdeckungstour gingen. Dann konnten alle nochmals im Kaffeestübchen des Museums in Gruppen zusammensitzen - bevor es auf die Heimfahrt ging. Zum Ausklang der Fahrt durfte dann natürlich das Bergische Heimatlied nicht fehlen.

Viele sprachen von einer faszinierenden und erlebnisreichen Fahrt und meinten: Hier konnten wir uns fühlen wie in einer großen Familie. So sagte schon Adolf Kolping: „Frohe Herzen öffnen sich leicht und verstehen einander.“

Vorwort 2019

 Liebe Kolpingschwestern und Kolpingbrüder,

liebe Freunde der Kolpingsfamilie, 

wieder liegt ein Jahr hinter uns. Vieles durften wir miteinander erleben und uns auch da und dort einander stützen. - Dank sei allen dafür gesagt.

Wir leben in einer Zeit, wo auch in unserer Kirche so vieles anonym zu werden beginnt, wo Gemeindeleben zerfällt - leider! Manchmal will es erscheinen, dass die Verwaltung wichtiger geworden ist als die Sorge um die Seelen der Menschen.

Da dürfen wir uns freuen, eine Kolpingsfamilie zu haben, eine Gemeinschaft, die - dem Leitbild Kolpings folgend - im Miteinander und in Solidarität ihr Handeln bestimmen möchte.

Viele in unserer Welt bewegt die Frage „Was habe ich von meinem Leben?“ Derweil kommen wichtigere Fragen zu kurz: „Was könnte ich aus mir machen?“ und „Was trage ich bei zum Gelingen des Lebens der Mitmenschen und für eine gerechte und menschliche Gesellschaft?“

Ganz im Sinne ihres Gründers soll eine Kolpingsfamilie der Selbstvergewisserung des eigenen Handelns dienen und wichtige Impulse dafür liefern, wie wir Solidarität und Achtsamkeit für das Miteinander bestimmen können. Und Kolping betont: „Was dem Einzelnen zu schwer wird oder woran er oft verzagt, das gedeiht ohne Mühe, wenn gemeinsame Kräfte sich gegenseitig Stütze und Halt geben dem Ziel zuzustreben.“  

Oder anderswo heißt es: „Wenn ein einzelner Mensch durch ein reißendes Wasser waten will, wird er’s nicht vermögen; greifen sich aber mehrere unter die Arme und bilden eine geschlossene Reihe, werden sie zusammen  das tobende Element überwinden. Vereinigung macht stark, eine praktische Wahrheit, so alt wie die Welt.“

Vor diesem Hintergrund möchte ich auch all denen ganz herzlich danken, die mit dazu beitragen, dass es in unserer Kolpingsfamilie noch Leben gibt. Ich kann nur dazu ermuntern: „Weitermachen!“

Am Morgen des ersten Advents leuchtete mir aus meinem Kalender ein Spruch von Albert Schweitzer entgegen: „Wo Licht im Menschen ist, scheint es aus ihm heraus.“

Das ist mein Wunsch für uns alle. Diese Erfahrung sei unserm Leben geschenkt: Licht sein zu dürfen und Licht zu bekommen. Lasst uns mit diesem Geschenk in ein neues lebendiges Jahr gehen. 

Zuvor aber noch allen ein gesegnetes lichtvolles Weihnachtsfest 

wünscht euch euer Präses

Hans Jürgen Roth

      

Adolph Kolping: "Frohe Herzen öffnen sich leicht und verstehen einander"

Kontakt

Karl-Heinz Meyer

Telefon: 02191/341063

E-Mail

Internet

Die Kolpingfamilie Remscheid

Unsere Kolpingsfamilie besteht seit 1878. Wir haben 39 Mitglieder und sind ein gemeinnütziger Verein.

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