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Samstag 31. Oktober 2020 | 17:19

Buchsonntag: Wie kamen die Katholischen Öffentlichen Büchereien zu ihrem Patron?

Jedes Jahr am 4. November feiert die katholische Kirche das Namensfest des heiligen Karl Borromäus. Der Erzbischof von Mailand (geboren 1538), der in der Zeit von Gegenreformation und Konzil von Trient wirkte, reformierte Priesterschaft und Seelsorge durch weitsichtige Neuerungen und stellte Missstände ab. U.a. war er Mitbegründer der „Schulen der christlichen Lehre“, in denen an Sonn- und Festtagen Kinder und Unwissende in den einfachsten Lehren des Christentums unterrichtet wurden. In Anbetracht der Verdienste des Karl Borromäus führte die Fuldaer Bischofskonferenz 1925 den Borromäussonntag ein, der jeweils am Sonntag nach dem 4. November stattfindet und heute „Buchsonntag“ heißt. Ein Tag, an dem die Aufmerksamkeit auf das Angebot der mehr als 23.000 zumeist ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den mehr als 2.400 Katholischen Öffentlichen Büchereien gerichtet ist, nicht nur zum Thema „Buch“, sondern auch zu anderen Medien wie CDs, Spiele, Zeitschriften, Internet, und ihren sonstigen Veranstaltungen.