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Karneval - Aschermittwoch - Fastenzeit

Warum feiern wir Aschermittwoch und was hat es mit der Fastenzeit auf sich?

Bevor die Fastenzeit beginnt haben schon früher die Menschen ausgiebig gefeiert. Den Karneval. An diesen Tagen wurde viel gegessen und getrunken. Vermutlich auch aus dem Grund, da es danach nicht mehr erlaubt war, Lebensmittel wie Fleisch zu essen. Und bevor diese Lebensmittel entsorgt werden mussten, feierte und aß man viel. Das Wort Karneval soll aus dem lateinischen „carne vale“ kommen, was so viel bedeutet wie „Fleisch lebe wohl.“ Auf den Karneval folgt dann der Aschermittwoch. Er beendet den Karneval und ist der Beginn der Fastenzeit vor Ostern. Am Aschermittwoch wird die Asche der verbrannten
Palmenzweige vom Vorjahr gesegnet. Daher hat der Aschermittwoch seinen Namen bekommen. Die Asche ist das Symbol der Vergänglichkeit, der Buße und der Reue. Es wurde früher auch als Reinigungsmittel verwendet und gilt daher auch als Symbol der Reinigung der Seele. Deshalb wird den Menschen am Aschermittwoch auch ein Aschekreuz auf die Stirn gezeichnet. Mit Beginn der Fastenzeit sollen sich die Menschen auf die Auferstehung Jesu von den Toten vorbereiten. Die Fastenzeit beginnt mit Aschermittwoch und dauet 40 Tage. Allerdings sind bei der Berechnung die Sonntage nicht mitberechnet, da diese früher schon immer als Fastentag galten. Zählt man die Sonntage mit, so sind es 46 Tage bis Ostern. Nach dem Vorbild Jesu, der 40 Tage und Nächte in der Wüste gefastet hat, legte die Kirche damals die
Länge der Fastenzeit fest. Noch heute sollen die Menschen versuchen, sich in der Fastenzeit von Dingen und Zwängen zu befreien, die das Glaubensleben beeinträchtigen oder von wichtigen Dingen im Leben abhalten. Somit bekommt man die Möglichkeit, die gewonnene Zeit damit zu nutzen, um seinen Glauben zu reflektieren. Traditionell drückt sich das Fasten durch den Verzicht von Essen aus. Neben Fleisch wird
heutzutage auch auf Süßigkeiten, Alkohol, Zigaretten, aber auch auf Medienkonsum etc. verzichtet.
Sowohl die Karnevalstage, die Fastenzeit, Ostern, Christi Himmelfahrt und Fronleichnam, alle Tage fallen immer auf ein anderes Datum. Sie sind abhängig vom Ostersonntag und werden danach berechnet. Ostersonntag findet immer nach dem ersten Vollmond im Frühling, also ab oder am 21.März statt.

Die Bekehrung des Paulus

Paulus wütete noch immer in Jerusalem: „Es gibt da draußen zu viele Christen." Er möchte etwas gegen die Christen unternehemn. So ging er zum Hohenpriester, um alle, die von Jesus erzählen, zu verhaften. er wollte keinen verschonen, alle sollen ins Gefängnis nach Jerusalem.

Unterwegs aber, als er sich bereits Damaskus näherte, geschah es, dass ihn plötzlich ein Licht vom Himmel umstrahlt. Er stürzte zu Boden und hörte, wie eine Stimme zu ihm sagte:" Paulus, Paulus, Warum verfolgst du mich? "Er antwortete: „Wer bist du, Herr?" Dieser sagte: „Ich bin Jesus, den du verfolgst. Steh auf und geh in die Stadt; dort wird dir gesagt werden, was du tun sollst!" Die Männer aber, die mit ihm unterwegs waren, standen sprachlos da; sie hörten zwar die Stimme, sahen aber niemanden. Paulus erhob sich vom Boden. Obwohl seine Augen offen waren, sah er nichts. Sie nahmen ihn bei der Hand und führten ihn nach Damaskus hinein. Und er war drei Tage blind und er aß nicht und trank nicht.

In Damaskus lebte ein Jünger namens Hananias. Zu ihm sagte der Herr in einer Vision: „Hananias! Steh auf und geh zu der Straße, die man Die Gerade nennt, und frag nach einem Mann namens Paulus aus Tarsus!"

Hananias antwortete:„ Aber Herr, Dieser Mann ist sehr böse und verfolgt die Christen." Der Herr aber sprach zu ihm :„ Geh nur! Denn ich habe ihn auserwählt."

Da ging Hananias hin und trat in das Haus ein; er legte ihm die Hände auf und sagte :„ Bruder Paulus, der Herr hat mich zu dir geschickt. Du sollst wieder sehen können und mit dem Heiligen Geist erfüllt werden." Sofort fiel es wie Schuppen von seinen Augen und er sah wieder; er stand auf und ließ sich taufen. Und nachdem er etwas gegessen hatte, kam er wieder zu Kräften. Einige Tage blieb er bei den Jüngern in Damaskus; und sogleich verkündete er Jesus in den Synagogen:„ Dieser ist der Sohn Gottes." Alle, die es hörten, waren fassungslos und sagten:„ Ist das nicht der Mann, der in Jerusalem alle vernichten wollte, die diesen Namen anrufen? Und ist er nicht auch hierhergekommen, um sie gefesselt vor die Hohenpriester zu führen?"

Paulus aber trat umso kraftvoller auf und sagte:„ Jesus Christus ist Gottes Sohn nur in ihm ist die Erlösung."

Das Krippenspiel von der heiligen Nacht

Wir, das Familienzentrum St. Suitbertus wünschen Ihnen ein gesegnetes Weihnachtsfest und einen gesunden Übergang in das Jahr 2021

Ein Bote Gottes kommt zu Maria "Du wirst ein Kind empfangen!"

Ein Engel erscheint Maria und sagt, dass sie Gottes Sohn zur Welt bringen wird. Das Hochfest "Verkündigung des Herrn" wird normalerweise genau neun Monate vor Weihnachten gefeiert, am 25. März.

"Ein Engel, sagst du?", Josef blickte seine Braut misstrauisch an. "Gott hat einen Engel zu dir geschickt?" Maria nickte. Josef weiß nicht, was er davon halten soll. Gewiss, er weiß aus den alten Schriften, dass Gott immer wieder Boten zu den Menschen geschickt hat. Aber warum sollte er jetzt ausgerechnet einen Engel nach Nazaret schicken? Warum ausgerechnet zu seiner Braut Maria? Josef ist Zimmermann, der mitten im Leben steht. Ihm kann man so leicht nichts vormachen. Und er glaubt nur das, was er wirklich vor sich sieht. Mit einem Engel hat er jedenfalls noch niemals etwas zu tun gehabt. Aber da steht Maria vor ihm. Und noch niemals hat Maria ihn angelogen. Noch nie hat sie ihm ein Märchen erzählt. Ja, Josef kennt seine Maria gut. Er hat sie so lieb, dass er sie bald heiraten will. Nein. Maria sieht nicht so aus, als wolle sie ihm etwas erzählen, was nicht wirklich so gewesen wäre. Josef kommt es vor, als habe sie sich verändert. So ernst wie jetzt war sie noch nie. Und in ihren Augen ist ein Leuchten, das er noch nie vorher bemerkt hat. "Ich war so erschrocken, als er vor mir stand!" sagt Maria leise. "Der Engel kam zu mir und sagte: 'Freu dich, Maria! Gott hat etwas großes mit dir vor!'" Als Josef Maria in die Augen blickte, glaubte er ihr. Trotzdem kann er sich immer noch nicht vorstellen, das Gott ausgerechnet einen Engel zu seiner Maria geschickt hat. Er und eine Braut sind ganz unbedeutende Leute. Und ausgerechnet Maria soll Gott zu etwas großem ausersehen haben? "Ich hatte Angst!" sagt Maria leise. "Aber der Engel sagte, dass ich mich nicht fürchten brauche. Da hatte ich plötzlich keine Angst mehr." "Aber warum kommt der Engel ausgerechnet zu dir?" Josef kann es immer noch nicht fassen. Maria blickt an sich runter. Dann flüstert sie: "Er sagte: 'Maria, du hast Gnade vor Gott gefunden!'" Josef schweigt lange. Er denkt nach. Dann sagt er: "Dann hat Gott dich auserwählt!" Maria nickt. "Gott hat etwas ganz Besonderes mit mir vor!" sagt sie dann. "Ich werde einen Sohn bekommen. Er soll Jesus heißen und wird der König des Himmels und der Erde sein. Gott ist sein Vater. Er ist Gottes Sohn!" Josef stockte der Atem. Er kann es einfach nicht begreifen, was Maria ihm da in schlichten Worten erzählte. "Hat das der Engel gesagt?" fragte er dann. Maria nickte. "Und du?" fragt Josef. "Was hast du geantwortet?" Da geht Maria auf Josef zu und legt beide Arme um seinen Hals. Sie drückte ihn ganz fest an sich. Josef streicht ihr über das Haar. Er streicht ihr mit seiner rauen Zimmermannshand über das Gesicht. "Was kann man antworten, wenn ein Bote Gottes mit einem spricht?" sagt er sich selber. "Ich weiß nicht, was ich geantwortet hätte." "Ich habe gesagt", flüsterte Maria, "es soll so geschehen, wie du gesagt hast!" Sie schweigt lange. Dann fügte sie hinzu: "Ich will ganz für Gott da sein!" Ganz fest legt Josef seinen Arm um Maria, als wolle er einen Schutzwall um das Mädchen bauen, das er so lieb hat. "Ich will immer für dich da sein, Maria!" sagt er und drückt sie ganz fest an sich.

Wie Maria und Josef sich auf diesen großen Weg gemacht haben, haben auch wir uns auf den Weg durch den Advent begeben. Wir haben hier tolle Menschen kennen gelernt, die für Ihren Glauben und für andere Menschen da waren und sich ebenfalls auf schwere Wege begeben haben. Auch für uns ist dieses Jahr holprig und schwer, aber wir wollen uns nicht entmutigen lassen, da wir etwas wichtiges haben, das uns begleitet: die Liebe, die Hoffnung und unseren Glauben. Wir, das Familienzenturm St. Suitbertus, wünschen Ihnen und Ihren Familien auch in dieser schwierigen Zeit eine ruhige und kraftschöpfende Adventszeit und ein gesegnetes Weihnachtsfest! Möge Ihnen das neue Jahr 2021 mit viel Gesundheit und Hoffnung begegnen und uns Kraft im Kampf gegen die Pandemie geben

Die heilige Lucia

Die heilige Lucia gehörte zu den treuen Anhängern von Jesus um 300 n.Chr. Wie bei der heiligen Barbara wurden auch in Syrakus (dem heutigen Sizilien) Christen verfolgt und getötet. Nach dem Tod ihres Vaters sollte Lucia heiraten. Die Verlobung durfte sie aber nach der Genesung ihrer Mutter nach einer schweren Erkrankung lösen. Sie stammt aus einer vermögenden römischen Familie. Mit ihrem Geld gründete sie eine Armen- und Krankenstation. Die verfolgten Christen versteckten sich in den Katakomben der Stadt. Der Legende nach soll Lucia ihnen Lebensmittel in ihre Verstecke gebracht haben. Da es in den Katakomben dunkel war und sie die Hände für ihre Körbe frei haben wollte, trug sie einen Kranz mit Kerzen auf dem Kopf. Lucia wurde von ihrem verlassenen Verlobten an den römischen Kaiser verraten und musste sterben. Am 13. Dezember gedenkt man ihrer mit unterschiedlichen Bräuchen und Ritualen, besonders in den skandinavischen Ländern oder in Italien z.B. mit festlichen Umzügen, Backwaren, selbst gebastelten Teelichtern.

 

Justus lebt versteckt in den Katakomben, er ist wie seine Familie Christ. Die Familien in den Katakomben haben Angst, von den Römern gefunden und getötet zu werden. Eines Tages spielt Justus am Rand der Höhle, die Sonne scheint. Er freut sich und läuft nach draußen, der Boden ist warm von der Sonne. "Justus komm aus dem Licht, man kann dich sehen", schallt es aus der Höhle. "Du bringst uns alle in Gefahr". Traurig kehrt Justus in die Höhle zurück. In der Höhle, in der er mit seiner Familie lebt, ist es kalt, dunkel, feucht und eng. Hier scheint nicht die Sonne, nur kleine Öllampen. Justus träumt von Freiheit, von viel Platz, von Pflanzen und von den Früchten an den Bäumen, vom Himmel und der frischen Luft. Es ist Abend geworden und die Familien warten auf das Eintreffen von Lucia. Lucia ist für Justus wie ein Engel. Nachts kommt sie oft zu den Menschen in die Höhlen und bringt, was sie hier zum Leben brauchen. Justus hat gehört, dass Lucia die Sachen von dem ersparten Geld ihrer Mama einkauft. Sie sollte davon einen reichen Mann heiraten, aber das will sie nicht. Lucia will viel lieber nach der Botschaft von Jesus leben und ihr Geld mit den armen Menschen teilen. Plötzlich taucht am Ende der Höhle ein Lichtschein auf. Die Leute flüstern: "Sie kommt, was wohl Lucia heute mitbringt?" Lucia setzt die großen Körbe auf den Boden und nimmt den Kerzenkranz vom Kopf ab. Sie erklärt: "Wenn ich kein Licht dabei habe, finde ich den Weg durch die Höhlen nicht. Mit meinen Händen muss ich aber die Körbe tragen, also trage ich die Lichter einfach auf dem Kopf." Endlich packt Lucia die Körbe aus. Sie verteilt Decken, Trauben, Orangen, Brot und süße Kuchen. Dann gibt es zwei Tonkrüge mit Wein und Öl und dann sind da noch kleine Täfelchen mit Botschaften und Neuigkeiten. Aber Lucia greift noch einmal in den Korb. Es kommt noch ein komisches Ding hervor. Justus guckt genauer hin, es ist aus Holz, ein geschnitztes Tier. "Schau mal, Justus", sagt Lucia, "für dich habe ich ein besonderes Geschenk dabei. Meine Mama hat für dich ein Spielzeug gemacht. Kannst du erkennen, was es ist?" Justus schaut es sich genauer an und freut sich: "Es ist ein schönes kleines Holzpferd!" Er nimmt es ganz fest in die Arme. Lucia gibt Justus eine Aufgabe. Wenn sie am nächsten Abend wieder kommt, will sie nach dem Namen des Pferdchens fragen. Justus schmunzelt, er weiß schon einen Namen. "Lucius", wie Lucia, aber sein Pferd ist ja ein Junge. Justus denkt, wenn er irgendwann nicht mehr in der Höhle leben muss, dann möchte er auch wie Lucia den armen Menschen helfen. Sein kleines Pferd Lucius wird ihn daran erinnern. Dabei nimmt er sein Holzpferd noch ein bisschen enger in den Arm.

Der heilige Nikolaus

Der heilige Nikolaus ist um 300 n.Chr. Bischof von Myra (heute die Stadt Demre in der Provinz Antalya in der Türkei) geworden. Er hatte immer ein offenes Herz für Menschen in der Not. Oft hat er heimlich und unerkannt Geld oder andere hilfreiche Gaben zu den Menschen gebracht, um damit Sorgen zu lindern. Überall ist er bis heute sehr bekannt, so auch diese Geschichte.

Zu einer Zeit herrschte in Myra eine große Hungersnot. Nikolaus war auch dort schon Bischof. Es hatte viele Monate nicht geregnet. Die Pflanzen auf den Feldern waren vertrocknet und kein Getreide gewachsen. Das ganze Korn aus den Vorratsspeichern war aufgebraucht. Da legten eines Tages fremde Schiffe im Hafen von Myra an. Sie waren mit Getreide schwer beladen. Die Seeleute wollten nur ihre Trinkwasservorräte auffüllen und dann weiterreisen. Hungernde Menschen liefen am Hafen zusammen und bettelten um Getreide. Die Seeleute wollten nichts abgeben. Nikolaus kam hinzu und verhandelte mit ihnen. Er erfuhr, dass das Korn dem Kaiser gehörte und wenn er das nicht bekäme, müssten die Seeleute ins Gefängnis. Nikolaus bat sie, trotzdem das Korn abzuladen. Sie müssen sich keine Sorgen machen, wenn sie hungernden Menschen helfen. Es wird ihnen nichts fehlen. Da Gott selbst die Schiffe wieder füllen wird, bis sie beim Kaiser sind. Die Seeleute vertrauten Bischof Nikolaus und luden die Schiffe ab. Nikolaus verteilte das Korn gerecht an alle und hielt einen Teil als Saatgut für die Felder zurück. Es wurde Brot gebacken und zuerst an die hungernden Kinder verteilt. So kommt es, dass noch heute in Erinnerung daran die Kinder am Nikolaustag mit allerlei Backwerk beschenkt werden. Später berichteten Reisende, dass tatsächlich auf den Schiffen der Seeleute beim Kaiser kein Korn fehlte.

Am 6. Dezember gedenken wir dem heiligen Nikolaus. Besonders tausende von Kindern liegen Abend am 5. Dezember aufgeregt in den Betten und warten auf die Nacht. Sie warten auf St. Nikolaus, der dann an die Kinder Nüsse, Äpfel, Süßes und kleine Geschenke verteilt.

"Wir feiern heute Sankt Nikolaus, Bischof aus alten Zeiten,
der da ging von Haus zu Haus, zum Helfen stets bereit.
Hier gab er das nöt'ge Geld, dort ein tröstend Wort.
Obwohl er nicht dazu bestellt, fand er der Sorgen Ort.
Er sah mit seinem Herzen gut, wie Jesus einst getan.
Schenkt vielen Menschen neuen Mut: da fing das Leben an.
Wer mit dem Nächsten teilen kann, sein Brot und seine Zeit,
wird leben wie der heil'ge Mann, sein Freund sein allezeit.
So feiern wir von Herzen heut, dich guter Nikolaus"

Die Heilige Barbara

Wir sprechen hier von Barbara von Nikomedien. Nikomedien ist das heutige Ìzmit und liegt in der Türkei. Die lebte vor vielen hunderten von Jahren und war die Tochter eines reichen Kaufmannes. Dieser liebte seine Tochter Barbara so sehr, dass er sie vor der ganzen Welt behüten und beschützen wollte. Wenn er verreisen musste, brachte er sie in einen Turm, damit sie nicht mit Menschen zusammen kam, die ihm nicht gefielen oder Barbara schaden konnten. Nur ein Diener und ein Lehrer dürften Barbara begleiten. Als ihr Vater wieder für eine lange Zeit auf Reisen war, lebte sie wieder im Turm. Doch es war alles anders als sonst. Sie erfuhr zum ersten Mal von Jesus Lebensgeschichte. Je mehr sie von Jesus erfuhr umso fröhlicher wurde sie. Barbara wollte auch freundlich und hilfsbereit zu den Menschen sein, die einsam und traurig waren. Sie besaß so viel um teilen zu können. Sie hörte, das Gott Jesus nach dem Tod hat auferstehen lassen. Das kann nur ein großer Gott, dachte Barbara, er schenkt neues Leben nach dem Tod. Barbara ließ sich taufen und wurde Christin. Als ihr Vater von der Reise zurückkehrte, war er über ihre Entscheidung nicht erfreut. Er war sogar sehr zornig. Auf seiner Reise hatte er einen wohlhabenden Mann für Barbara ausgesucht. Den sollte sie heiraten. Aber der war so wie Barbaras Vater kein Christ und er wollte auch keine Christin heiraten. Zusätzlich fürchtete der Vater um das Leben seiner Tochter. Da zu dieser Zeit ein römischer Kaiser das Land regierte und dieser Christen hasste. Er ließ sie verfolgen und töten. Barbara ließ sich auch nicht von seinem Flehen umstimmen. Leider wurde aus der großen Liebe, durch die nicht Einsicht großer Hass. So ließ der Vater seine Tochter gefangen nehmen und verurteilte sie zum Tode. Am Tag ihrer Verhaftung verfing sich in Ihrem Kleid ein Kirschzweig, zu dem Zeitpunkt herrschte der Winter. Sie Kümmerte sich bis zur ihrer Hinrichtung um diesen. Am Tage der Hinrichtung erblühte der Zweig. Für Barbara war es, dass der Zweig Tod sei, nun aber erblühe er zu neuem Leben. Wenn sie an diesen Tage gerichtet wird, werde auch sie gewandelt zu neuem blühenden Leben.

So wird z.B. am Barbaratag am 04. Dezember ein frisch geschnittener Zweig (Kirschbaum, Apfelbaum, Weide, Forsythie) ins Haus geholt und in ein Gefäß mit Wasser gestellt. In der Wärme der Wohnung treiben am sogenannte Barbarazweig dann neue neue Knospen aus, sodass sie zu Weihnachten in voller Blüte stehen.

Geh in den Garten am Barbaratag.
Gehe zum kahlen Kirschbaum und sag.
Kurz ist der Tag, grau ist die Zeit.
Der Winter beginnt, der Frühling ist weit.
Doch in drei Wochen, da wird es geschehen.
Wir feiern ein Fest, wie der Frühling so schön.
Baum, ein Zweig gib du mir von dir.
Ist er auch kahl, ich nehm ihn mit mir
Und er wird blühen in seliger Pracht
mitten im Winter in der heiligen Nacht.
(Josef Guggenmoos)

RGA Artikel St. Martin

Lasst Remscheid Leuchten - Laternenaktion

Wir feiern Erntedank!

 

Am ersten Sonntag im Oktober feiern wir in den christlichen Kirchen Erntedank mit festlichen Dankgottesdiensten. Die Gaben werden dann im Gottesdienst gesegnet. Der Segen erinnert uns daran, dass alles, was wächst, ein Geschenk Gottes ist. Gott hat uns die Welt anvertraut. Wir sollen sorgfältig mit ihr umgehen und sie nicht zerstören.

In diesem Jahr ist alles anders.

Wir Kindergärten haben in den letzten Jahren immer den Erntedank-Altar in den Kirchen geschmückt, in diesem Jahr schmücken wir im Kindergarten.

 

Der heilige Suitbertus

Wir sind das Familienzentrum St. Suitbertus!

Der heilige Suitbertus

Wer war dieser?

Suitbertus war Mitglied einer Gruppe von Mönchen, die von der grünen Insel Irland auf das Festland kamen. Mönche lebten damals in einem gemeinsamen großen Haus, dass man Kloster nannte.

Das Festland war nicht in Länder aufgeteilt, sondern man nannte die Gebiete nach den Völkern, die dort lebten. Da lebte das Volk Franken auf der linken Seite des Rheines nach Westen hin und auf der rechten Seite nach Osten hin das Volk der Sachsen. Dazwischen gab es noch ein kleines Volk, die Brukterer.

Suitbertus wurde inzwischen Bischof und wanderte von Dorf zu Dorf und verkündete die Botschaft von Jesus Christus. Die Franken und auch die Brukterer nahmen die Botschaft von Jesus Christus an und freuten sich auch darüber, dass sie von den Mönchen und Bischöfen auch Vieles über Feldbestellung und Viehzucht lernten. Die Sachsen wollten aber nichts von Jesus Christus wissen und zettelten Kriege gegen die Franken und Bukterer an.

Suitbertus wurde gefangen genommen und ausgepeitscht. Man soll ihm sogar den Daumen eingeklemmt haben. Beinahe wäre er ermordet worden. Doch seine Freunde haben ihn befreit.

Die Gemahlin des fränkischen Königs schenkte ihm die Burg Rinhusen auf der Rheininsel Kaiserswerth, heute bei Düsseldorf. Dazu erhielt er viel Land und Wald. Aus der Burg machte er ein Kloster und die Mönche hatten Alles zu einem ausreichenden Lebensunterhalt. So konnten sie sich der Verkündung der frohen Botschaft von Jesus Christus zuwenden. Bestimmt haben sie auch den Glauben in unserem Gebiet verkündet....

Der heilige Suitbertus wird immer mit einem Stern dargestellt. Er erinnert an den Stern von Bethlehem. So steht er auch an unserer Pfarrkirche Sankt Suitbertus. Sein Namenstag feiern wir jedes Jahr am 04.September!

Heiliger Christophorus- Schutzpatron der Urlauber

Heiliger Christophorus

Eigentlich hieß Christophorus Reprobus und war ein riesengroßer und sehr starker Mann. Früher wußte er nicht wohin mit seiner Kraft und keiner wollte mit ihm spielen oder befreundet sein, man hatte eher Angst vor ihm. Je älter er wurde reifte der Gedanke und Entschluß dem Mächtigsten zu dienen. Doch wer war der Mächtigste? Der König, der Teufel? Alle beiden hatten Angst vor Christus/Gott. Also stand für Reprobus fest, dass er Christus suchen musste, um ihm dienen zu können. Auf seiner Suche kam er an einen Fluss und half einem alten Fährmann. Da die Fähre kaputt war, trug nun Reprobus die Menschen durch den Fluss. Eines Nachts hörte er eine Kinderstimme nach ihm rufen. Er ging nach draußen und sah einen Jungen am Ufer stehen, der auf die andere Seite wollte. Reprobus hob den Jungen auf seine Schulter, nahm seinen Stab und ging los. Doch was war das? Der Junge wurde immer schwerer, Reprobus hatte das Gefühl die ganze Welt tragen zu müssen. Mit großer Mühe gelangte er ans andere Ufer und der Junge sagte zu ihm:" Du hast mehr als die Welt getragen. Du hast den Herrn, der die Welt erschaffen hat, auf deinen Schultern gehabt". Da erkannte er Christus. Das Kind tauchte ihn unter uns taufte ihn auf den Namen "Christophorus".

Christophorus hatte seine Berufung gefunden und noch viele Menschen über den Fluss getragen.

Am 24. (auch 25.) Juli gedenken wir seines Todes.

Er ist der Schutzpatron der Autofahrer, Reisenden, Fährleute, Schiffer und Pilger.

Vielleicht habt auch Ihr eine Christophorus Plakette im Auto?!

Kinderlieder zum Mitsingen

Neue Lieder von Gabriele Jeffré

Vielen Dank an unsere Gemeindereferentin Laura Hoppe, die den Kontakt hergestellt hat.
Und vielen Dank an Gabriele Jeffré, dass sie uns ihre Lieder zur Verfügung stellt!!

Elternbroschüre: Für Ihr Kind die Kindertageseinrichtung

Liebe Eltern, wollen Sie mehr über unsere Arbeit wissen? Oder haben Sie Ihr Kind in unserer katholischen Kita angemeldet?

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CORONA