Wann fängt Weihnachten an?

Wenn der Schwache dem Starken die Schwäche vergibt, wenn der Starke die Kräfte des Schwachen liebt
Wenn der Habewas mit dem Habenichts teilt
Wenn der Laute mal bei dem Stummen verweilt, und begreift, was der Stumme ihm sagen will
Wenn der Leise laut wird und der Laute still
Wenn das Bedeutungsvolle bedeutungslos, das scheinbar Unwichtige wichtig und groß
Wenn mitten im Dunkel ein winziges Licht Geborgenheit, helles Leben verspricht
und du zögerst nicht, sondern du gehst, so wie du bist, darauf zu,
dann, ja dann fängt Weihnachten an.
Von Rolf Krenze

Frohe Weihnachten und ein gesegnetes neues Jahr

Liebe Familien, liebe Gemeindemitglieder und Besucher unserer Homepage,

wir wünschen Ihnen und Ihren Liebsten von Herzen ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest. Möge die Weihnachtszeit Ihnen Ruhe, Freude und viele schöne Momente bringen.

Für das neue Jahr 2026 wünschen wir Gesundheit, Glück und Zufriedenheit. Wir freuen uns darauf, gemeinsam mit Ihnen und Ihren Kindern ein weiteres Jahr voller wertvoller Begegnungen und gemeinsamer Erlebnisse zu gestalten.

Herzliche Grüße
Ihre vier Kitas
St. Suitbertus, St. Josef, St. Marien und St. Engelbert

St Martin das Fest des Teilens und des Lichtes

Am 11. November feiern wir St. Martin. Zu St. Martin ist es Tradition, mit Laternen durch die Straßen zu ziehen. 

Es erinnert an den heiligen Martin von Tours, der durch seine Tat der Nächstenliebe und Hilfsbereitschaft zu einem bleibenden Vorbild wurde.

Mit unserem Storyboard haben die Kinder die Geschichte von St. Martin und seiner vorbildhaften Gesten nach erzählt. Diese Geste des Teilens steht bis heute sinnbildlich für Mitmenschlichkeit, Barmherzigkeit und Solidarität.


Der Brauch, Laternen zu tragen, erinnert an das Licht, das St. Martin in die Welt gebracht hat. Durch seine Güte, sein Mitgefühl und seine Hilfsbereitschaft. So wie Martin Licht in das Leben eines frierenden Bettlers brachte, tragen auch die Kinder ihr Licht in die Dunkelheit hinaus.

 

Gottes Schöpfung

Am ersten Sonntag im Oktober feiern wir das Erntedankfest! An diesem Tag halten wir inne und danken für die göttlichen Gaben. Wir haben Grund, für unser Leben und die Gaben der Schöpfung zu danken. Das Fest will zugleich ermuntern, die Gaben der Erde zu teilen und die Schöpfung zu erhalten und am 4.Oktober gedenken wir auch Franziskus von Assisi. Er wird in der römisch-katholischen Kirche als Heiliger verehrt und ist der Schutzpatron der Tiere und des Naturschutzes. In seinem Leben und Wirken hatte die Achtung vor Gottes Schöpfung einen hohen Stellenwert. In seinem Lobgesang „Der Sonnengesang“ ehrt Franziskus Gottes Schöpfungsgedanken.
Im Erntedankfest und im Sonnengesang verbindet sich das gemeinsame Thema der Dankbarkeit für die Schöpfung Gottes. Zugleich soll sie uns daran erinnern und anregen verantwortungsvoll mit der Natur umzugehen. Dieser Gedanke wird in unserer Zeit, in der wir verschwenderisch mit unseren Ressourcen umgehen, immer wichtiger.
Auch wenn der „Sonnengesang“ heute für uns in scheinbar sonderbarer Sprache verfasst wurde, lohnt es sich einmal hineinzulesen.   

Der Sonnengesang (Franziskus von Assisi)
"Höchster, allmächtigster, guter Herr,
Dir sei Lob, Herrlichkeit und Ehre und jegliche Segnung;
Dir allein, Höchster, gebühren sie,
und kein Menschen ist würdig, Dich nur zu nennen.
Gelobt seist Du, mein Herr, mit allen Deinen Geschöpfen,
besonders dem Bruder Sonne,
welcher der Tag ist und durch den Du uns leuchtest,
und er ist schön und strahlend mit großem Glanz,
von Dir, Höchster, trägt er das Zeichen.
Gelobt seist Du, mein Herr, für Schwester Mond und die Sterne.
Du hast sie im Himmel gebildet, hell, köstlich und schön.
Gelobt seist Du, mein Herr, für Bruder Wind und Luft
und Wolken und trübes und jedes Wetter,
durch das Du Deine Geschöpfe erhältst.
Gelobt seist Du, mein Herr, für Schwester Wasser.
Sie ist sehr nützlich, und demütig und köstlich und keusch.
Gelobt seist Du, mein Herr, für Bruder Feuer,
durch den Du die Nacht erleuchtest.
Schön ist er und fröhlich und stark und mächtig.
Gelobt seist Du, mein Herr, für unsere Schwester, die Mutter Erde,
die uns erhält und trägt.
und vielerlei Früchte hervorbringt mit bunten Blumen und Kräutern.
Gelobt seist Du, mein Herr,
für alle, die verzeihen aus Liebe zu Dir,
und Krankheit und Not ertragen,
Selig, die im Frieden ausharren.
Denn durch Dich, Höchster, werden sie gekrönt.
Gelobt seist Du, mein Herr, für unsere Schwester, den leiblichen Tod.
Kein lebender Mensch kann ihr entrinnen.
Wehe denen, die sterben in schwerer Sünde!
Selig, die sich Deinem heiligsten Willen fügen,
denn der zweite Tod wird ihnen kein Leid antun.
Lobt und preist meinen Herrn,
dankt ihm und dient Ihm mit großer Demut!"

Quelle: https://media.sodis.de/open/melt/sonnengesang_deutsch.pdf

Am 29. September ist Michaelistag

Am 29. September feiern wir den MICHAELISTAG, das Fest des Erzengels Michael.
In der katholischen Kirche gilt Michael als Beschützer und Helfer gegen das Böse. Er wird oft als Engel mit Schwert dargestellt und steht für Mut, Stärke und Gerechtigkeit.

Im Kindergarten sprechen wir darüber, wie wichtig Mut und Zusammenhalt im Alltag sind. Die Kinder lernen bei uns, dass man auch in kleinen Dingen stark sein kann – zum Beispiel, wenn man sich für andere einsetzt.

Wir gestalten diesen Tag mit Liedern und kleinen Aktionen, die den Kindern Freude bereiten. So erleben sie, dass Glaube und Gemeinschaft Kraft schenken können. Der MICHAELISTAG verbindet die Tradition der Kirche mit der Lebenswelt der Kinder. Er erinnert uns daran, dass wir aufeinander achten und füreinander stark sein können.

Als kleine Praxisidee zum Fest des Erzengels Michael möchten wir Ihnen ein Fingerspiel mitgeben, das die Kinder spielerisch stärkt und ihnen Gemeinschaft spüren lässt.

Schöne Ferien

Alle Kinder und ErzieherInnen der Kitas

St. Engelbert,

St. Josef,

St. Marien und

St. Suitbertus

wünschen einen schönen Urlaub, einen unvergessliche schönen Sommer und viel Spaß mit der Familie...

Kommt alle gut erholt und gesund wieder zurück.

Am 24 Juli ist der Tag des Christopherus

Christopherus ist der Namenspatron für alle Christophs und Christophers dieser Welt, aber wer war er genau?

Der heilige Christopherus ist vielen Leuten bekannt, beispielsweise als Nothelfer und Patron der Reisenden und Autofahrer. Manche Menschen haben kleine Plaketten im Auto befestigt oder einen Anhänger am Schlüssel, auf denen Christopherus abgebildet ist. Sie fühlen sich dadurch ein bisschen besser in Straßenverkehr geschützt. Die Legende Christopherus erzählt folgendes:

Christopherus war ein großer starker Mann, der auf der Suche nach dem mächtigsten Mann der Welt war. Nur diesem wollte er mit seinen übermenschlichen Kräften dienen. Irgendwann traf er auf seinen Reisen auf einen Fluss und einen Fährmann. Weil die Fähre kaputt war, bot er dem Fährmann an, die Reisenden eigenständig über den Fluss zu tragen. Eines Nachts hört Christopherus, wie ein Kind nach ihm ruft. Er wollte auch ihm helfen, über den Fluss zu kommen. Christopherus nahm das Kind auf seine Schultern und stieg in den Fluss. Dabei schien es ihm, als würde die leichte Last, die er auf seinen Schultern trug, immer schwerer werden. Immer mehr drückte ihn das Gewicht nieder und schließlich kam er nur noch mit letzter Kraft an Ziel. „Mir ist es so als hätte ich die ganze Welt getragen“, stöhnte Christopherus. Da antwortet das Kind: „Du hast mehr getragen, du hast Christus getragen, der die Last der Welt ausgehalten hat.

So erklärt sich der Name des Heiligen: Christopherus = Der Christusträger

Christopherus wurde zu einer der beliebtesten Heiligen im christlichen Europa. An vielen Haus- und Kirchwänden ist er gute noch zu sehen. Dort ist er oft als Riese mit knochigem Stab und mit einem Jesus Kind auf der Schulter abgebildet.

Und genau, weil Christopherus einst Menschen sicher über den Fluss brachte, erinnern sich viele Reisende an Christopherus mit dem Wunsch, dass auch Sie ihre Reise mit Gottes Hilfe wohlbehalten beenden können.

Die Eisheiligen!

Die fünf Eisheiligen – kalte Gäste im Mai

Im Mai wird es endlich wärmer, Blumen blühen, und viele Pflanzen wachsen im Garten. Doch manchmal kommt plötzlich nochmal kaltes Wetter – fast wie im Winter! Das passiert oft zwischen dem **11. und 15. Mai**. Diese kalten Tage nennt man die „Eisheiligen“.

???? Warum sind die Eisheiligen wichtig?

Früher hatten die Menschen keine Wetter-App. Sie haben beobachtet, wann es oft nochmal kalt wird. So wussten sie: Erst nach der kalten Sophie ist es sicher, empfindliche Pflanzen draußen zu pflanzen.

Die Eisheiligen sind nach alten Heiligen benannt, und jeder hat seinen eigenen Tag:

1. Mamertus (11. Mai)

Mamertus ist der erste der Eisheiligen. Man sagt, er bringt oft kühlen Wind und kalte Nächte.

2. Pankratius (12. Mai)

Pankratius ist ein mutiger Heiliger. Doch er kommt oft mit Frost – also Vorsicht mit zarten Pflänzchen!

3. Servatius (13. Mai)

 Servatius hat leider auch kalte Luft im Gepäck. Manche nennen ihn sogar den „kalten Servaz.

4. Bonifatius (14. Mai)

   Bonifatius bringt manchmal Regen und Kälte. Viele Gärtner sagen: „Vor Bonifaz kein Sommer, das ist kein Spaß!“

5. Sophie – die „kalte Sophie“ (15. Mai)

  Sie ist die letzte Eisheilige – und oft die kälteste. Aber danach wird es meist richtig warm!

 

 

Hallelujah, der Herr ist "auferstanden"

OSTERN ist das älteste und zugleich bedeutsamste Fest der Christenheit. An diesem Tag feiert die Kirche die Auferweckung Jesu Christi von den Toten und gedenkt damit des zentralen Punkts ihres Glaubens.

Mit dem OSTERSEGEN wünschen wir Ihnen und Ihren Familien eine segensreiche Osterzeit!

"Jesus ist das Licht in der Dunkelheit der Welt, er schenkt uns Licht und Wärme für unser Leben.

Sein Licht leuchtet auf unseren Wegen. Heute tragen wir es in die Welt hinaus.

Alle Menschen sollen es wissen: Jesus, der Friedenskönig, ist auferstanden, er ist bei uns.

Sein Segen geht mit uns, denn er hat es versprochen: Ich bin bei euch alle Tage,bis an das Ende der Welt."

Quelle: Reinhard Horn, Ulrich Walter aus „Mit dem Friedenskreuz durch das Kirchenjahr. Lieder, Geschichten, Gebete und Rituale

Dem Osterfest geht eine 40tägige Fastenzeit voran. Wir in der Kita St. Marien haben gemeinsam mit den Kindern in dieser Zeit ein FASTENKREUZ „gebaut“. Mit den Erzählkartons wollten wir das Leben und Wirken von Jesus Christus lebendig werden lassen. Durch das gemeinsame Gestalten mit den unterschiedlichsten Materialien konnten wir uns dem biblischen Geschehen nähern und die Inhalte besser verstehen.

Kinder sind offen für die frohe Botschaft und dem Ostergeheimnis „Jesus lebt“. Öffnen wir selbst auch unsere Augen, unsere Ohren und unser Herz und lassen die Osterbotschaft in unser Leben!

Aschermittwoch ein Tag der Besinnung und spiritueller Startpunkt für die Fastenzeit

Für uns Christen beginnt mit Aschermittwoch die 40-tägige Fastenzeit. Die Zeit der Besinnung und Vorbereitung auf Ostern.

Das Aschekreuz ist ein bedeutungsvolles Zeichen, das unseren Kindern die Botschaft des Aschermittwochs vermittelt. Es steht für Vergänglichkeit, Reue und die Bereitschaft zur Umkehr – und schenkt zugleich Hoffnung. Viele verbinden dieses Zeichen mit den Worten: „Bedenke, Mensch, dass du Staub bist und zum Staub zurückkehren wirst.“ Diese Mahnung erinnert uns daran, wie vergänglich das Leben ist. Die Asche steht für unsere Endlichkeit und lädt uns ein, innezuhalten, unser Leben zu reflektieren und uns bewusst Gott zuzuwenden. Die Fastenzeit ist eine Gelegenheit, unser Herz neu auszurichten und mit Achtsamkeit und Nächstenliebe zu leben.

Die 40-tägige Fastenzeit, die mit dem Aschermittwoch beginnt, erinnert an die Zeit, die Jesus in der Wüste verbracht hat. Während dieser Zeit hat er gefastet und gebetet, um sich auf seinen Auftrag vorzubereiten. Der Teufel versuchte ihn mit verschiedenen Versuchungen vom Weg abzubringen, doch Jesus blieb standhaft und vertraute ganz auf Gott.

So lehrt uns die Zeit, auf das Wesentliche zu achten, bewusst zu leben und Gutes zu tun. Auch die Familien können sich auf die Fastenzeit vorbereiten, indem sie gemeinsam beten, über Verzicht nachdenken und überlegen, wie sie in der Fastenzeit bewusster und liebevoller handeln können.

In unserem Kindergarten feiern wir diesen Tag mit einem Wortgottesdienst in der nahegelegenen Kirche, gemeinsam mit den Kindern und Eltern. Dort erhalten wir ein Aschenkreuz auf die Stirn. Die Asche entsteht aus verbrannten geweihten Buchsbaumzweigen aus dem letzten Jahr und Luftschlangen.

Mit Aschermittwoch endet die fröhliche Karnevalszeit

Die Fastenzeit gestalten wir im Kindergarten bewusst mit Liedern, Geschichten, Gesprächsrunden und kreativen Aktionen rund um die Geschichte Jesu, um uns auf das Osterfest.

Eine schöne Einladung für Familien, die Fastenzeit zu Hause bewusst zu gestalten, wäre ein gemeinsames Handabdruckbild aus Asche. Diese kreative Aktion kann als Symbol für Zusammenhalt, Neuanfang und Besinnung auf das Wesentliche dienen.
die Eltern mit den Kindern drücken gemeinsam Handabdrücke in Asche in gestalten ein Gemeinschaftsbild
Zusätzlich stellen wir ein Ausmalbild zum Aschermittwoch zur Verfügung, welches zusammen ausgemalt werden kann. Wir wünschen Ihnen eine bewusste und erfüllte Fastenzeit.

Mariä Lichtmess

Mariä Lichtmess ist ein christlicher Feiertag und wird auch „Darstellung des Herrn“ genannt, der jedes Jahre am 2. Februar gefeiert wird. Früher haben die Menschen an diesem Tag alle Kerzen für das Jahr gesegnet. Die Kinder haben in allen vier Kitas ihre eigene Kerze gestaltet.

Die Geschichte von Jesus im Tempel:

Maria und Josef gingen mit dem kleinen Jesus in einen großen Tempel. Sie wollten Gott danken und Jesus segnen lassen. Dort trafen sie einen alten Mann, Simeon. Als Simeon Jesus sah, freute er sich sehr und sagte:“ Dieses Kind ist ein Licht für die ganze Welt!“ Auch eine alte Frau Hanna, war dabei und freute sich und lobte Gott.

Mariä Lichtmess zeigt uns:

Licht macht alles schöner und heller – so wie Jesus in unseren Herzen!

Sternsinger 2025

Ein großer leuchtender Stern, der uns dahin führt, wo wir hinmüssen.

Er führt zu einer Krippe hin, da wo Jesus geboren wurde....

Baltasar, Melchior und Casper, die drei heiligen Könige haben Jesus Gaben mitgebracht: Myrrhe, Weihrauch und Gold.

Elternbroschüre: Für Ihr Kind die Kindertageseinrichtung

Liebe Eltern, wollen Sie mehr über unsere Arbeit wissen? Oder haben Sie Ihr Kind in unserer katholischen Kita angemeldet?

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